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    Glasgriffe mit Gefühl betrachtet

    Von admin | 16.November 2009

    Ein Glasgriff kann als Kugelausführung aus Glas und Edelstahl bestehen. Die unverwechelbare Eigenschaft von Glas ist die optische Durchsichtigkeit. Diese optische Eigenschaft kann so vielfältig sein, wie die Anzahl der Glasfarben. Neben klaren Gläsern, die von Natur aus breitgefächert für Licht durchlässig sind, kann man durch spezielle Zugabe von besonderen Materialien zur Schmelze die Durchlässigkeit blockieren. So kann man klare Gläser sogar für infrarotes Licht undurchdringbar machen, weil man die Wärmestrahlung blockiert. Mit der Steuerung der Durchlässigkeit geht beim Glasgriff meistens die Variation der Färbung einher. Ganz verschiedene Farben können erzielt werden. Doch es gibt auch natürlichesVorkommen, also undurchsichtiges Glas, das schon durch seine mitgebrachten Komponenten opak ist. Bei Türgriffen aus Glas, einem so genannten Glasgriff, besteht meist die Wahlmöglichkeit zwischen klaren undgebläselten Kugeln in unterschiedlichen Durchmessern.

    Andere Varianten aus Edelstahl- und Glashalbkugel können einen Glasgriff in unterschiedlichen Glasfarben, erscheinen lassen. Ein Glasgriff besteht durch sein Material Glas aus einer amorphen Substanz. Ein Glasgriff kann durch Schmelzen erzeugt werden, ein Glasgriff kann aber auch durch die Erwärmung vonSolGelen und durch Stoßwellen möglich sein. Thermodynamisch kann Glas als gefrorene, unterkühlte Flüssigkeit bezeichnet werden, also hat man bei einem Glasgriff eine unterkühlte Flüssigkeit in der Hand. Diese Definition gilt für alle Substanzen, die geschmolzen und entsprechend schnell abgekühlt werden, was einen Glasgriff doch relativ mystisch erscheinen lässt, wenn man sichemotional auf das Thema einlässt. Das bedeutet, dass sich bei der Erstarrung der Schmelze zum Glasgriff, prinzipiell Kristallkeime bilden, dem Prozess der Kristallisation jedoch nicht genügend Zeit bleibt. Glas, das erstarrt, ist zu schnell fest, um noch eine Kristallbildung zu erlauben.

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